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LKW kommt bei Grabenstätt von der Fahrbahn ab
Feuerwehren auf der Autobahn im Einsatz – Hoher Sachschaden
Grabenstätt. Am frühen Mittwochmorgen (18. März) wurden die Feuerwehren Grabenstätt und Übersee sowie die Polizei und der Rettungsdienst um 04:16 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die A8 in Fahrtrichtung Salzburg alarmiert. Gemeldet war ein verunfallter Lkw, der von der Fahrbahn abgekommen war. Vorausgegangen war ein Ausweichmanöver aufgrund eines Überholvorgangs.
Der 40-Tonner fuhr einen Hang hinunter und kollidierte dabei mit mehreren Bäumen. Nach etwa 100 Metern kam das Fahrzeug an einer Baumgruppe zum Stehen. Der 34-jährige bosnische Fahrer konnte den Lkw eigenständig verlassen und blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Eine Untersuchung durch den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst bestätigte seinen augenscheinlich guten Zustand, sodass ein Transport in ein Krankenhaus nicht erforderlich war. Dennoch entstand nach erster polizeilicher Schätzung ein Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich.
Seitens der Feuerwehr galt ein besonderes Augenmerk dem beschädigten Kraftstofftank des Fahrzeugs, der offenbar durch eine Wurzel eingedrückt worden war. Bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten war unklar, ob der Tank leckgeschlagen war. Glücklicherweise traten keine Betriebsstoffe aus, sodass keine unmittelbare Gefahr für die Umwelt bestand.
Die Feuerwehr Grabenstätt übernahm die Erstmaßnahmen an der Einsatzstelle. Unterstützt wurde sie von der Feuerwehr Übersee, die mit zwei Fahrzeugen und einem Verkehrssicherungsanhänger für die Absicherung der Unfallstelle sorgte. Der Verkehr wurde kontrolliert an der Einsatzstelle vorbeigeleitet. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Absicherung durch Mitarbeiter der Autobahnmeisterei übernommen.
Darüber hinaus wurde eine Abschleppfirma angefordert, um mit Spezialgerät den verunfallten Lkw zu bergen. Nach der erfolgreichen Bergung wurde das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn gebracht und für den Abtransport vorbereitet. Die Feuerwehr unterstützte dabei unter anderem bei der Reinigung der Fahrbahn von grobem Schmutz. Während der Bergungsmaßnahmen staute sich der Verkehr phasenweise bis zur Anschlussstelle Bernau zurück. Die Umleitungsstrecken waren ebenfalls stark belastet.
Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle gegen 8:30 Uhr an die Autobahnmeisterei übergeben. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes vor Ort. Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein nahmen den Unfall auf und ermitteln nun die genaue Ursache. Hob
Text
Stefan Lohwieser, Hubert Hobmaier
Kreisfeuerwehrverband Traunstein
Bilder
Feuerwehr Grabenstätt
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