„Denken, Drücken, Sprechen“

Traunreut, Stein. Gerade wenn es schnell gehen muss, brauchen muss die Kommunikation passen. Die Bedeutung eines geordneten Funkverkehrs wird auch dahingehend sichtbar, dass der Umgang mit der Technik und die korrekte Funksprache ein zentrales Element in der Grundausbildung der Feuerwehren ist. Ein vom Kreisfeuerwehrverband durchgeführter Lehrgang wurde nun in den Räumlichkeiten der Feuerwehr Stein durchgeführt.

24 Floriansjünger der Feuerwehren Matzing, Hart, Nußdorf, Palling, Pierling, Stein, Traunreut sowie der Werkfeuerwehr BSH Traunreut fanden sich samstags im Gerätehaus in Stein ein und beschäftigten sich unter anderen mit den rechtlichen Aspekten im Funkverkehr der „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“ (BOS). Bei den Theorieeinheiten wurden unter anderem Inhalte wie physikalische Grundlagen, die Gerätebedienung und Grundsätze des Sprechfunkbetriebs gelehrt.

In den praktischen Sequenzen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, an den eigenen Funkgeräten das erlernte Wissen in die Praxis umzusetzen. Für einen hohen Praxisbezug sorgten Vorlagen, die die Teilnehmer vor einsatznahe Szenarien stellen und eine Kommunikation untereinander erforderten. Dabei konnten die Teilnehmer Erfahrungen im Umgang sammeln und mussten insbesondere auf die sogenannte Funkdisziplin achten, die für einen reibungslosen Betrieb von jedem Teilnehmer erforderlich ist.

Als Bestandteil der Modularen Truppausbildung (MTA) mussten sich die angehenden Einsatzkräfte einer Prüfung unterziehen, ehe sie in ihre Heimatfeuerwehren entlassen werden konnten. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Moduls sind sie nun berechtigt, das Abschlussmodul der MTA-Ausbildung zu besuchen und somit die Grundausbildung abzuschließen. Hob

 

Text und Bild

Daniela Rottner, Florian Ettmayr, Hubert Hobmaier

Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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