Funken ist weit mehr als "Taste drücken" und "Sprechen"

Petting/Kay. Einen Sprechfunker-Lehrgang erfolgreich absolviert haben 48 junge Feuerwehrmänner und –frauen aus den Inspektionsbereichen Traunstein Land 3/1 und Traunstein Land 3/2 (östlicher Landkreis Traunstein). Alle Teilnehmer bestanden die praktische und theoretische Prüfung und haben nun die Voraussetzung um weitere Fachlehrgänge besuchen zu können. So sind die Ausbildungen „Träger/in von Atemschutzgeräten“ oder „Truppführer/in“ erst nach erfolgreichem Funklehrgang möglich.

 

Die Funksprache ist auf verschiedene Betriebswörter aufgebaut, die bei den Schulungen vermittelt werden. Doch nicht nur die Funksprache ist wichtig, sondern auch die Handhabung der digitalen Funkgeräte. Die Teilnehmer/innen sollen in der Lage sein, das Gerät in jeder Situation umschalten oder verschiedenen Zusatzeinstellungen ohne Hilfe ausführen zu können. Auch ist es möglich mit speziell gekennzeichneten Geräten eine Erweiterung der Funkreichweite zu bewirken, im Fachjargon Geräte mit „Repeaterfunktion“. All dies sollte von den Teilnehmern nach dem Lehrgang „blind“ – also perfekt beherrscht werden. Die Lehrgangsleiter Thomas Mittermeier (Feuerwehr Kay) und Georg Mayer (1. Kommandant der Feuerwehr Petting) mit ihren Ausbildern können mit Freude und zufrieden auf die beiden erfolgreichen Lehrgänge zurückblicken, denn die Teilnehmer beider Lehrgänge arbeiteten diszipliniert und motiviert mit.

Die praktischen Übungen, wie z. B. das Zusammensetzen frei erfundener Gebilde aus Legosteinen, erforderte genaue Angaben und eine eindeutige und klare Kommunikation. Dabei gibt eine Gruppe der anderen Anweisungen, wie die Legosteine verbaut werden sollen. Der Vergleich der zeitgleich gebauten Gebilde, zeigte den Erfolg der Übung.

 

Text: Ingo Klepke / Peter Volk

Bilder: Thomas Mittermeier

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