103 Feuerwehr-Anwärter beim Wissenstest in Traunstein

Traunstein. 103 Buben und Mädchen der Jugendfeuerwehren aus den 16 Feuerwehren im Inspektionsbereich Traunstein-Mitte (Land 5) traten zum diesjährigen Wissentest der Jugendfeuerwehren an. Im Feuerwehrgerätehaus Traunstein wurden die Jugendlichen mit Fragen zur persönlichen Schutzausrüstung, Dienstkleidung und zur Unfallverhütung, den Schwerpunktthemen des bayernweit durchgeführten Wissenstests konfrontiert. Von den Anwärtern war bei einem schriftlichen Test eine lange Liste an Fragen zum Thema zu beantworten, zudem waren bei praktischen Übungen handwerkliche Fertigkeiten zu demonstrieren.

Kreisjugendwart Thomas Göls und Fachberater Konrad Unterstein freuten sich über die große Teilnehmerzahl. Viele traten erstmals zum Wissentest an und legten die Prüfung der Stufe 1 ab. Daran zeigt sich, dass die Feuerwehren nach wie vor ausreichend Zugänge an jungen Anwärtern und wenig Nachwuchssorgen haben müssen. Die nur 14 Absolventen der höchsten Leistungsstufe (Stufe 4), die frühestens nach vier Jahren bei der Jugendfeuerwehr angetreten werden kann, ist für Fachberater Konrad Unterstein ein Zeichen, dass sich nur wenige den Jahren der Ausbildung bis zum aktiven Dienst (ab 18 Jahre) stellen. Thomas Göls, Fach-Kreisbrandmeister Jugend, lobte die durchwegs guten bis sehr guten Leistungen der Anwärter. „Der Ausbildungsstand ist mehr als in Ordnung“, so die Aussage eines Schiedsrichters. Den Stellenwert des Wissenstests als wichtiger Bestandteil der Ausbildung zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann demonstrierten viele Kommandanten, die als Beobachter dabei waren und ihren jüngsten Feuerwehrmitgliedern die Daumen drückten. Nach gut einer Stunde hatten alle Jugendfeuerwehrler die Aufgaben des Wissenstest erledigt und bekamen die jeweilige Erfolgsplakette in Bronze (Stufe 1), Silber (Stufe 2) und Gold (Stufe 3) oder eine Urkunde (Stufe 4) überreicht.

Bericht: Peter Volk / Konrad Unterstein
Bilder: Konrad Unterstein

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