Wasser marsch aus allen Rohren - Jugendfeuerwehren üben gemeinsam

„Stichwort B3 – Brand einer Garage“

…das war das Szenario einer Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehren Weißbach und Inzell. Nach Eingang der Alarmmeldung rückten die beiden Jugendfeuerwehren in den Ortsteil Scharmann aus. Bei Eintreffen am Einsatz- bzw. Übungsort stellte der Einsatzleiter bei der Ersterkundung fest, dass das Feuer von der Garage auf den angrenzenden Wald übergegriffen hat. Er entschied daraufhin einen massiven Löschangriff mit zwei separaten B-Rohren anzuordnen. Die Wasserversorgung für den Erstangriff bauten die Jugendlichen der Feuerwehr Weißbach auf – von einem Bach unterhalb des betroffenen Anwesens bis zur Brandstelle. Die Anwärter der Feuerwehr Inzell verlegte eine lange Schlauchleitung von einer weit entfernten Saugstelle bis zum bäuerlichen Anwesen. So konnte aus insgesamt sechs C-Strahlrohren bekämpft werden. Der Löscherfolg stellte sich schnell ein und die Einsatzleitung konnte „Feuer aus“ melden.

Nach Ende der Übung zollten Hans Egger und Wolfgang Simon - die Bürgermeister der Gemeinden Inzell und Schneizlreuth - den Nachwuchsfeuerwehrlern Respekt für ihren engagierten Dienst und ermutigten sie, der Feuerwehr treu zu bleiben und weiterhin ehrenamtlichen Dienst als Floriansjünger zu leisten. Auch der zuständige Kreisbrandmeister Helmut Stephan, der als Übungsbeobachter dabei war, würdigte den Eifer und das Engagement der Jugendlichen. Mit der Anwesenheit bei der Jugendübung und ihrem Lob für die Feuerwehrjugend brachten die Rathauschefs ihre Wertschätzung für die Jugendarbeit zum Ausdruck.

Die Feuerwehr Inzell bedankte sich bei den Grundstücks- und Gebäudeeigentümern für die Bereitstellung des Übungsortes und die stärkende Brotzeit. Georg Kamml, Jugendwart der Feuerwehr Inzell bedankte sich bei allen Teilnehmern und Mitwirkenden für das gute Gelingen der Übung.

Bericht/Bilder: Peter Volk, Georg Kamml, Stephan Hellmuth

 

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