Verhandlungserfolg für den Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Traunstein. Landrat Siegfried Walch (CSU) und der Verbandsvorsitzende Christof Grundner haben sich für eine Anhebung der Fördersätze für den Nachwuchs stark gemacht. Der Kreisausschuss hat die Vorschläge ohne Beratung genehmigt, so dass rückwirkend für das Jahr 2018 eine pauschale Förderung von 17 Euro beschlossen wurde. Diese Regelung gilt für die kommenden fünf Jahre.

Die bisherige Regelung einer Deckelung aller Anträge ist damit Geschichte. Von nun an erhalten alle Antragsteller pauschal einen Zuschuss von 17 Euro für jeden Jugendlichen in der jeweiligen Feuerwehr. Die bisherigen Kriterien wie die pünktliche Abgabe des Jugendberichtes sowie die Teilnahme am Tag der Jugendfeuerwehr sowie dem ablegen des Wissenstests bzw. eines Jugendleistungsabzeichens bleiben hingegen unverändert.

Christof Grundner zeigt sich mit dem Ergebnis der Verhandlungen sehr zufrieden. Seinen Worten zur Folge sei „die Anhebung der Förderung ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber der gesamten Jugendarbeit in unseren Feuerwehren“. Er freut sich über das tolle Verhandlungsergebnis und hofft, dass die Feuerwehren die finanziellen Mittel des Landkreises auch in Anspruch nehmen.

Besonders dankte Grundner dem Landrat für seinen großartigen Einsatz in den Verhandlungen. Darüber hinaus dankte er sämtlichen Kreisräten und Mitarbeitern im Landratsamt für ihre Mitwirkung und die Unterstützung bzw. den positiven Beschluss. Mit der Förderung erhalten die Feuerwehren den Anreiz, die Jugendarbeit vor Ort interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Ohne das Engagement der Kommandanten und Jugendwarte in unseren Feuerwehren wäre es um die Jugendarbeit deutlich schlechter bestellt. „Diese leisten Tag für Tag großartiges und bilden das Fundament für die Zukunft unserer Feuerwehren im gesamten Landkreis“.

Für Landrat Siegfried Walch steht hinter der Förderung ein wesentlicher sozialer Aspekt. „Ich bin echt froh um die Jugendarbeit der Feuerwehren“, so Walch. Die höchsten Förderungen für das abgelaufene Jahr wurden an die Feuerwehren Ruhpolding, Rabenden, Fridolfing, Holzhausen, Emertsham und Petting ausbezahlt. Insgesamt haben 66 Feuerwehren Zuschussanträge eingereicht. Hob

 

Text und Bild: Hubert Hobmaier

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