Unerlässlicher Partner für Sicherheit in der Region

Traunreut. Mit einer großen Jubiläumsfeier im K1 feierte der Kreisfeuerwehrverband Traunstein sein 25. Bestehen. Zur Festveranstaltung konnte Christof Grundner, Kreisbrandrat und Vorsitzender des Kreisverbandes, nicht nur die Kommandanten, Stellvertreter und Vereinsvorstände der 80 Feuerwehren, sondern auch viele Bürgermeister aus dem Landkreis Traunstein sowie Ehrengäste aus Kommunal- und Landespolitik und Vertreter der Hilfs- und Rettungsdienste begrüßen. Bei der Jubiläumsfeier wurde der, am 22. Juli 1994 in Wonneberg gegründete Kreisfeuerwehrverband vielfach gewürdigt, als starke und unverzichtbare Interessenvertretung und Unterstützung des Feuerwehrwesen, ebenso als Fürsprecher und Partner der 4500 aktiv und ehrenamtlich Dienstleistenden und 1000 Jugendlichen, die sich in den Feuerwehren engagieren.

Den Auftakt der Jubiläumsfeier machte eine Fahrzeugausstellung neuer, hochmoderner sowie historischer Einsatzfahrzeuge rund um das K1. Auf dem Vorplatz wurden die Gäste begrüßt, allen voran Ehrenkreisbrandrat Englbert Deininger, der die Gründung 1994 initiierte, und Hans Gnadl, Kreisbrandrat und Vorsitzender des Kreisverbandes von 2000 bis 2017. Dazu spielte - dem Jubiläum angemessen - der Fanfarenzug der Feuerwehr Trostberg. Kreisbrandrat Grundner freute sich über die vielen Gäste. „Die Feuerwehren wissen sehr zu schätzen, dass so Viele gekommen sind.“ Er wertete dies als Wertschätzung für das Feuerwehrwesen und die Wehren im Landkreis.

Mit der Jubiläumsfeier wolle der Kreisverband dankbar zurückschauen, aber auch mit Zuversicht und Tatendrang nach vorne blicken. Mit mehreren eingespielten Kurzfilmen wurde eine Zeitreise gestartet, beginnend im Jahr 1868 mit der Gründung der ersten Feuerwehren in Bayern und des Feuerwehrverbandes Bayern, über das Verbot des Verbandes durch das nationalsozialistische Regime bis zur Wiedergründung des Landesfeuerwehrverbandes Bayern 1993, und ein Jahr später des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein. Ein weiterer Meilenstein war im letzten Jahr die Eintragung ins Vereinsregister und damit der Status als gemeinnütziger Verein. Mit Stolz blickte Grundner auf die Neuerungen und Premieren der letzten Jahre zurück. Der alljährliche Tag der Jugendfeuerwehr wird seit zwei Jahren nach neuem Konzept durchgeführt und erstmals fand im letzten Jahr ein Informations- und Anwerbetag statt, zeitgleich bei allen Wehren im Landkreis. Zahlreiche Jugendliche und Aktive konnten für den Feuerwehrdienst gewonnen werden. Vor wenigen Wochen wurde in der Gemeinde Seeon-Seebruck die erste Kinderfeuerwehr gegründet und Ende August wird erstmals ein Jugendzeltlager der Feuerwehren mit weiteren Hilfsorganisationen veranstaltet.

„Der Kreisfeuerwehrverband ist ein unerlässlicher Partner für die Sicherheit in der Region“, betonte Landrat Siegfried Walch. „Es ist unglaublich, was der Verband und die Feuerwehren im Landkreis bewegen, sie packen klaglos an, statt zuzuschauen - 4500 Feuerwehrler stehen täglich bereit und übernehmen Verantwortung!“ Die Feuerwehren und ihren Dachverband bezeichnete Walch als zentrale Stütze des Zivil- und Katastrophenschutzes. Wie hervorragend der Bevölkerungsschutz funktioniere haben die Feuerwehren zusammen mit weiteren Hilfs- und Rettungsdiensten bei der Schneekatastrophen im Januar gezeigt. Der Dienst der Feuerwehren werde professionell und tatkräftig, engagiert und zuverlässig geleistet. „Das ist sehr wertvoll für unsere Gesellschaft und verdiene die Anerkennung der Bevölkerung, die sich glücklich schätzen kann, eine so starke Organisation hinter sich zu haben.“ Allen Feuerwehrmännern und -frauen sagte Walch ein „Vergelt`s Gott“ für ihren ehrenamtlichen Einsatz. 

Mit Videobotschaften überbrachten zahlreiche Gratulanten die Glückwünsche zum Verbandjubiläum, darunter auch Ministerpräsident Markus Söder, der Bayerische Innenminister Joachim Hermann, Alois Glück, ehemaliger Landtagspräsident, Alfons Weinzirl, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, die Vertreter der Hilfs- und Rettungsdienste im Landkreis Traunstein und viele mehr. Zwischen den Grußworten unterhielt die Band „Baam Brass“ die Festgäste. Zum Schluss der Festveranstaltung hob Verbandsvorsitzender und Kreisbrandrat Grundner hervor, dass das Feuerwehrwesen im Landkreis Traunstein ausschließlich von Ehrenamtlichen getragen sei. „Die Floriansjünger im Landkreis handeln selbstlos und uneigennützig, die Menschen können sich auf die Feuerwehren verlassen. In jedem der 4500 Dienstleistenden brennt die Begeisterung der Flamme zu Helfen und Menschen in Not beizustehen.“ 


Text und Bilder: Peter Volk, Pressesprecher KFV-Traunstein

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