Belastungsübung – Test für Männer und Frauen, „die durchs Feuer gehen“

Lkr. Traunstein. Seit Jahresbeginn, nur kurz unterbrochen von der Schneekatastrophe, schwitzen tagtäglich Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr bei den jährlichen Belastungsübungen, die an den Ausbildungsstätten des Kreisfeuerwehrverbandes in Traunstein und Trostberg zu absolvieren sind. Für mehr als 1.600 Atemschutzgeräteträger aus den Feuerwehren im Landkreis Traunstein sind die Belastungsübungen eine Pflichtveranstaltungen. Einmal jährlich wird dabei die körperliche Leistungsfähigkeit festgestellt, auch werden die Orientierungskenntnisse überprüft. Im Ernstfall, wenn die Feuerwehrmänner und –frauen  „durchs Feuer gehen“, müssen sie topfit sein.  

Stefan Thurner (im Bild links), Fach-Kreisbrandmeister Atemschutz und Alexander Erber,  Fachberater Atemschutz (rechts), gingen mit guten Beispiel voran und absolvierten ihre Pflichtübung. Die beiden – zuständig für die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger im Kreisfeuerwehrverband Traunstein -  wollten sich das Vergnügen sich selbst unter realitätsnahen Bedingungen zu testen, nicht entgehen lassen. Und dabei waren Thurner und Erber selbstverständlich auch frisch rasiert, so wie es der sogenannte „Barterlass“ vorsieht. Um die absolute Dichtheit der Gesichtsmaske und somit die persönliche Sicherheit der Floriansjünger zu garantieren, dürfen Atemschutzgeräteträger nämlich keinen Bart tragen. Selbst auf solch persönliche Belange verzichten Feuerwehrler, um für die Allgemeinheit und den Schutz der Bürger uneingeschränkt vorbereitet und fit zu sein.  

Text: Peter Volk / Stefan Thurner
Bild: Stefan Thurner  

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