Vollbrand eines Hackschnitzellagers - Großeinsatz für die Feuerwehrjugend

Grassau. Der Vollbrand eines Hackschnitzellagers auf dem Gelände des Heizkraftwerks im Gewerbegebiet Eichelreuth bildete das Szenario für die alljährliche Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehren aus dem Achental. Fast 40 Buben und Mädchen der Jugendfeuerwehren aus Marquartstein, Staudach-Egerndach, Rottau, Übersee und Grassau wirkten mit.

Gegen 14 Uhr wurden die Feuerwehren mit dem Stichwort "Vollbrand eines Hackschnitzellagers“ und der Information, dass Personen vermisst seien, alarmiert. Wenige Minuten nach Alarmierung trafen die ersten Fahrzeuge am Übungsobjekt ein. Die Feuerwehr Grassau übernahm die Einsatzleitung und koordinierte den Einsatz aller weiteren anrückenden Wehren.
Priorität hatte zunächst die Suche nach den vermissten Personen. Darum kümmerten sich die Jugendlichen der Marquartsteiner Wehr. Nachdem die Vermissten gefunden und zur ärztlichen Behandlung übergeben wurden, begann die Brandbekämpfung. Wegen des angenommenen ausgedehnten Brandes positionierten die Löschtrupps der Feuerwehren Grassau und Übersee rund um das Gebäude und richteten ihre Strahlrohre auf die „Flammen“.
Aber auch die Löschwasserversorgung musste sichergestellt werden. Die Einsatzleitung übergab diese Aufgabe den Jugendfeuerwehrlern aus Staudach-Egerndach, unterstützt von der Jugendfeuerwehr Rottau. Die gute Zusammenarbeit und das schnelle Agieren der Löschmannschaften führte schon bald zur "Feuer aus-Meldung“ der Einsatzleitung und zum Übungsende. Nachdem alle Gerätschaften wieder in den Fahrzeugen verlastet waren, wurden die Jugendlichen durch das Heizkraftwerk geführt – ein interessanter Einblick, den der Heizwart der Anlage dankenswerterweise gewährte.

Nach anstrengender Übung und harter Arbeit gab es zum Abschluss im Feuerwehrgerätehaus in Grassau eine stärkende Brotzeit. Die Vertreter der Kreisbrandinspektion lobten die engagierte und gute Arbeit der Anwärter. Doris Noichl, 2. Bürgermeisterin des Marktes Grassau und Feuerwehrreferent Werner Haslinger waren gekommen, um sich die Übung anzusehen. Auch sie betonten den Eifer der Jugendfeuerwehrler und betonten, wie wichtig es ist, immer wieder gemeinsam zu üben.

Ein herzlicher Dank galt allen, die zum Gelingen der Übung beigetragen hatten, sowie der Gemeinde Grassau, die die Brotzeit für die Übenden spendierte.

Neugierig? Interessiert?
Willst Du auch an einer coolen Übung der Jugendfeuerwehr teilnehmen? Kein Problem!

Melde dich bei den Jugendwarten deiner örtlichen Feuerwehr! Wir freuen uns!

Bericht: Ludwig Hafner (Jugendwart FF Grassau) / Peter Volk
Bilder: Ludwig Hafner

 

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