Brand auf landwirtschaftlichem Anwesen - Sechs Feuerwehren übten die Zusammenarbeit bei Großübung in Pietling

Pietling. „Brand einer Maschinenhalle auf einem landwirtschaftlichen Anwesen und  darin vermisste Personen“ – mit diesem Szenario wurden die Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren zu einer Großübung am 17.September nach Pietling alarmiert.

14 Einsatzfahrzeugen der Feuerwehren Pietling, Fridolfing, Kay, Kirchheim,  Tittmoning, Törring, sowie die Unterstützungsgruppe „Örtliche Einsatzleitung“ (UG-ÖEL) erweckten bald den Eindruck, dass am Übungsort ein Großbrand bekämpft wird. Mithilfe einer Nebelmaschine wurde die Maschinenhalle stark verraucht, um einen ausgedehnten Brand zu simulieren.

Da sich die Halle zwischen dem Stall und dem Wohngebäude befindet, bestand die Gefahr, dass sich der Brand schnell weiter ausbreitet.  Um dem schnell vorbeugen zu können, wurden den alarmierten Feuerwehren Einsatzabschnitte und dort zu erledigende Aufgaben zugewiesen. Während sich die einen mit Atemschutzgeräten auf die Suche nach 4 vermissten Personen machten, übernahmen mehrere Löschtrupps die Brandbekämpfung. Ausgebildete Sanitäter der Feuerwehren kümmerten sich zusammen mit dem Notarzt um die Erstversorgung der geretteten Personen.

Im Anschluss an die Übung wurde der Verlauf zusammen mit den Übungsbeobachtern besprochen. Kreisbrandinspektor Günter Wambach, Fridolfings 2. Bürgermeister Egon Kraus und der erste Kommandant der FF Pietling Hans Schild bedankten sich bei allen Übungsteilnehmern für ihren motivierten und engagierten Einsatz und bei der FF Pietling für die Organisation und Ausrichtung der Übung. Dank galt auch der Gemeinde Fridolfing für die Brotzeit. Alle waren sich einig, dass nicht nur die Einsatzkräfte selbst, sondern auch die Kommunen und  Grundstückseigentümer von solch Großübungen profitieren und lernen können, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein.


Text & Fotos: Sabine Heinrich

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