Erfolgreiche Digitalfunkausbildung im Landkreis Traunstein

Mit den kürzlich beendeten Lehrgängen in Engelsberg und Marquartstein wurden heuer bereits in jedem der 4 Inspektionsbereiche, bzw. in jedem der 8 Kreisbrandmeisterbereiche, insgesamt 170 Teilnehmer/innen im Umgang mit Digitalfunkgeräten geschult. Inhalt der Schulung war aber nicht nur der Umgang mit dem Gerät an sich, sondern auch das Erlernen und Üben der richtigen Funksprache.

Eine verständliche Kommunikation zieht sich über jeden Einsatzdienst hin und ist unumgänglich. Insbesondere im Atemschutzeinsatz ist jeder auf eine gute Funkverbindung und vor allem inhaltlich wichtige Funksprache angewiesen.

Unser Ausbildungsbereich Digitalfunk hat aus den leitenden Ausbildern der Inspektionsbereiche einen Arbeitskreis (AK) gebildet und es sich zur Aufgabe gemacht, eine verständliche Funksprache mit den dazugehörigen Betriebswörtern in den verschiedenen Ausbildungsbereichen zu fördern. Unter der Federführung von Fach-Kreisbrandmeister Ingo Klepke, wurden im AK-Funk begleitende Konzepte aus Theorie und Praxis erarbeitet, die bereits heuer in der Jugendfeuerwehr einfließen und über die neue modulare Truppmannausbildung (MTA) weiter in den Fachgruppen übergehen sollen. Übungstipps und Handlungsempfehlungen für den Atemschutz und Chemieschutz sowie Maschinisten und Gruppenführer werden demnächst folgen.

Im Funkverkehr ist es wie bei allen anderem, man muss ständig im Training bleiben und die Praxis muss dabei im Vordergrund stehen. 

Das E-Learning auf BayLern wird bei den kommenden MTA-Lehrgängen nicht mehr Voraussetzung zur Teilnahme am MTA Modul Funk sein. Der AK-Funk wird die Inhalte der staatlichen Feuerwehrschule so zusammensetzen, dass das wesentliche des theoretischen Wissens im Lehrgang vermittelt werden kann aber dennoch genug Zeit für die Praxis bleibt.

Ein ausführlicher Bericht über den Arbeitskreis „Digitalfunk“ erfolgt demnächst.

Text: Ingo Klepke

Bilder: Andreas Dunstmeier, Markus Schmuck, Ingo Klepke

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