Junge Frau bei tragischem Verkehrsunfall getötet

Chieming. Eine 27-jährige Frau kam am Montagabend (15.11.2021) bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatstraße 2095 ums Leben. Die junge Frau wurde bei dem Unfall zwischen Kraimoos und Kleeham so schwer verletzt, dass sie trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle verstarb. Zwei weitere Autofahrer wurden mittelschwer verletzt.

 

Zu dem tragischen Unfall kam es kurz vor 18 Uhr. Die 27-jährige aus dem westlichen Landkreis fuhr mit ihrem Suzuki von Traunstein in Richtung Seebruck. Zur selben Zeit wollte ein 31jähriger VW-Fahrer an der Abzweigung Kleeham nach links abbiegen, musste dazu jedoch verkehrsbedingt halten. Die nachfolgende Suzuki-Fahrerin bemerkte das stehende Fahrzeug vor ihr zu spät, wich nach links auf die Gegenfahrspur aus und prallte dort mit einem entgegenkommenden Opel aus, der von einem 41-jährigen Fahrer gesteuert wurde. Die Suzuki-Fahrerin touchierte auch noch das Heck des VW, der nach Kleeham abbiegen wollte, wodurch dieser von der Fahrbahn in die angrenzende Wiese geschleudert wurde.

 

Trotz der sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen durch Ersthelfer und den Einsatzkräften des Rettungsdienstes kam für die 27-jährige jede Hilfe zu spät. Die beiden anderen Fahrzeugführer wurden mit mittelschweren Verletzungen in die Kliniken nach Traunstein und Trostberg gebracht.

 

Im Einsatz waren die Feuerwehren Chieming und Erlstätt. Sie sorgten für die Straßensperre und Verkehrslenkung, säuberten die Fahrbahn nach Bergung der Unfallfahrzeuge, leuchteten die Unfallstelle aus und stellten den Brandschutz sicher. Von Seiten des Rettungsdienstes wurden Notärzte sowie vier Rettungswagen des BRK zur Unfallstelle beordert. Das Kriseninterventionsteam der Malteser war mit mehreren Krisenhelfern im Einsatz, zur Betreuung von Ersthelfern, Augenzeugen und Unfallbeteiligten, ebenso zur Unterstützung der Polizei bei der Angehörigenverständigung. Die Polizei Traunstein führte die Unfallaufnahme durch. Zur Klärung des Unfallherganges wurden von Seiten der Staatsanwaltschaft ein Gutachten eines Sachverständigen in Auftrag gegeben.

 

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Staatstraße für rund drei Stunden in beiden Richtungen total gesperrt.

 

Text: Peter Volk, Pressesprecher KFV Traunstein

Bilder: FDLnews Lamminger

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