Glück im Unglück: Pkw prallt gegen Regionalzug - niemand wird verletzt

Nußdorf. Beim Zusammenprall eines Pkw mit dem Regionalzug am Donnerstagvormittag (31.12.) am Bahnübergang bei Herbsdorf (Einmündung in die B 304) wurde niemand verletzt. Am Pkw Skoda Fabia entstand nach Schätzung der Polizei ein Sachschaden von etwa 3000 Euro; am Zug von rund 10.000 Euro. Weil zunächst von mehreren, möglicherweise eingeklemmten Personen ausgegangen wurde, alarmierte die Integrierte Leitstelle Traunstein mehrere Feuerwehren und Kräfte des Rettungsdienstes, die aber zum Großteil noch auf der Anfahrt zur Unfallstelle wieder abbestellt wurden.

 

Zu dem Unfall kam es gegen 9:35 Uhr, als eine 44-jährige Frau aus dem nördlichen Landkreis Traunstein mit ihrem Skoda von Herbsdorf in Richtung Bundesstraße 304 fuhr. Am Bahnübergang, unmittelbar an der Einmündung zur Bundesstraße, nahm die Pkw-Fahrerin keine akustischen Signaltöne des Zuges wahr und auch den sich nähernden Zug bemerkte sie nicht. Deshalb fuhr die 44-Jährige auf die Gleise des dort unbeschrankten Bahnübergangs.

 

Zeitgleich fuhr ein, mit fünf Fahrgästen besetzter Regionalzug von Matzing in Richtung Traunstein. Trotz Notbremsung durch den Zugführer konnte ein Zusammenstoß zwischen Pkw und Regionalbahn nicht verhindert werden. Die 44-jährige Pkw-Lenkerin blieb unverletzt, ebenso der Zugführer und die Fahrgäste der Regionalbahn.

 

Die Freiwilligen Feuerwehr Nußdorf sicherten die Unfallstelle ab und sorgten für die Verkehrslenkung bis der Unfall aufgenommen, die Unfallstelle geräumt und der Notfallmanager der Bahn die Strecke wieder freigegeben hatte. Die ebenfalls herbeigeeilten Kräfte des Rettungsdienstes konnten nach kurzer Zeit wieder abrücken. Zunächst wurde gemeldet, dass sich der Unfall am Bahnübergang der B 304 in Matzing ereignete habe. Dorthin wurden zunächst die Feuerwehren Matzing, Traunwalchen, Traunreut und Nußdorf alarmiert. Die Feuerwehr Nußdorf kam auf der Anfahrt nach Matzing an die „richtige“ Unfallstelle und konnte Entwarnung geben. Weitere Einsatzkräfte warn nicht nötig und konnten ihren Einsatz wieder abbrechen.

 

Die Staatsanwaltschaft Traunstein wurde von der Polizei und Bundespolizei über den Unfall in Kenntnis gesetzt; erste ermittlungstechnische Maßnahmen wurden eingeleitet, teilte die Polizeiinspektion Traunstein mit.

 

Bericht: Peter Volk, KFV-Pressesprecher // Quelle: Pressebericht PI Traunstein

Bilder: FDL/BeMi (Herzlichen Dank für die Überlassung der Bilder!)

 

 

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