Gasgeruch in Wohngebäude – Bewohner zweier Wohnhäuser evakuiert

Traunstein. Deutlicher Gasgeruch in einem größeren Wohngebäude in der Chiemseestraße führte am Freitagnachmittag zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst. Ersteintreffende Einsatzkräfte bestätigten die Notrufmeldung von „Gasgeruch im Treppenhaus“ und begannen mit der Evakuierung der rund 30, dort gemeldeten Bewohner. Weil das Nachbargebäude über eine Tiefgarage mit dem betroffenen Wohnhaus verbunden ist, wurden sicherheitshalber auch diese Bewohner von der Feuerwehr aufgefordert das Haus zu verlassen. Gleichzeitig wurde bei den Stadtwerken die Abschaltung von Gas und Strom veranlasst, um jegliche Gefahr durch mögliche Zündquellen ausschließen zu können.     

 

Nach Eingang der Notrufmeldung bei der Integrierten Leitstelle wurde um 14.55 Uhr zunächst die Feuerwehr Traunstein alarmiert, wenig später zur Unterstützung auch die Wehren aus Haslach, Wolkersdorf und die Werkfeuerwehr Alzchem Trostberg sowie Kräfte des Rettungsdienstes - ein Rettungswagen und ein Notarzt. Vor Ort führte die Feuerwehr ständig Messungen der Gaskonzentration durch. Zahlreiche Trupps mit Atemschutzgeräten waren im Einsatz. Nachdem die Häuser geräumt waren, trafen Fachleute der Stadtwerke ein und suchten nach der Ursache des Gasgeruchs und des möglichen Gasaustritts. 

Durch die Gaswerke konnte ein Schaden an der Heizung ausgeschlossen werden. Dennoch war der Geruch weiterhin wahrnehmbar. Nachdem die Heizung wieder in Betrieb genommen wurde und die Gebäude belüftet waren und erneute Gasmessungen negative Ergebnisse zeigten, konnten die Bewohner gegen 20.30 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren

 

Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Neben den Kräften des BRK-Rettungsdienstes wurden auch die Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) Betreuung und Verpflegung des Malteser Hilfsdienstes alarmiert. Die Malteser kümmerten sich um die evakuierten Hausbewohner, gesamt etwa 30 Personen, die vorübergehend ins Feuerwehrgerätehaus Haslach gebracht worden waren. Auch die SEG Transport Traunstein/Siegsdorf des Bayerischen Roten Kreuzes wurde zum Einsatzort geordert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache für den Gasaustritt aufgenommen.

 

Text: Peter Volk / Pressemeldung Polizeiinspektion Traunstein
Bilder: FDL/Lamminger – Vielen Dank für die Erlaubnis zur Veröffentlichung der Bilder.

 

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