Leck an Gasleitung: Lauter Knall jagt Hausbewohnern Schrecken ein

Pittenhart. Ein lauter Knall hat den Bewohnern eines Einfamilienhauses in Nöstlbach am Freitagabend einen gehörigen Schrecken eingejagt. Sie befanden sich gegen 20 Uhr im Wohnzimmer ihres Hauses als plötzlich ein lauter Schlag zu hören war. Sofort verließen sie das Haus und nachdem sie starken Gasgeruch wahrgenommen hatten, alarmierten sie die Feuerwehr. 

Daraufhin rückten die Wehren aus Pittenhart, Obing und Höslwang (Lkr. Rosenheim) an. Die Floriansjünger sperrten die Umgebung des Hauses zunächst weiträumig ab. Feuerwehr-Aktive mit Atemschutzgeräten schlossen den Gashahn - die Zufuhr von einem Flüssiggastank zur Gastherme und bauten vorsorglich eine umfangreiche Löschwasserversorgung auf. Mit Messgeräten wurde kontrolliert, ob und in welchem Umfang eine Gaskonzentration vorliegt. Zusammen mit einem hinzugezogenen Heizungsfachmann wurde schließlich ein kleines Leck an einer Dichtung der Flüssiggastherme, an der Übergabestelle vom Erdtank ins Gebäude festgestellt. Dieses kleine Leck war der Grund für den lauten Knall. Die Heizung wurde außer Betrieb genommen und die Feuerwehr belüftete das Gebäude. Bei weiteren Kontrollmessungen wurde dann keine Gaskonzentrationen mehr festgestellt. 

Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Hausbewohner und auch die Nachbarn kamen mit dem Schrecken davon. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst konnte unverrichteter Dinge wieder abrücken. Nach Polizeiangaben entstand durch die Verpuffung nur geringer Sachschaden an der Verkleidung der Gastherme. Die Feuerwehren waren mit rund 60 Mann im Einsatz. Geleitet wurde der Einsatz von Sebastian Emmerer, 1. Kommandant der Feuerwehr Pittenhart, der von Kreisbrandmeister Martin Hochreiter unterstützt wurde.

Text: Peter Volk / Pressemitteilung PI Trostberg
Bilder: Simone Ober / Martin Hochreiter 

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