Tierische Einsätze für die Freiwillige Feuerwehr Traunstein

Traunstein. Mit einer ganzen Reihe tierischer Einsätze hatte es die Freiwillige Feuerwehr Traunstein in dieser Woche zu tun. Dabei wurden ein Kätzchen, eine Taube und eine Krähe aus misslicher Lage gerettet. Alle drei Viecherln ging es nach der Rettung gut und sie konnten nach tierärztlicher Behandlung wieder in Freiheit entlassen werden.


Los ging die Kleintierrettungstrilogie am vergangenen Sonntagabend (2.12.18). Gegen 23 Uhr hatte ein aufmerksamer Passant unter der Mühlbachbrücke das Miauen einer Katze gehört und die Feuerwehr verständigt. Sie war in eine Öffnung unter der Brücke geklettert und konnte nicht mehr heraus. Ein Feuerwehrmann in Wathose stieg über eine Steckleiter in das Bachbett hinunter, entdeckte das verängstigte Kätzchen und brachte es in Sicherheit.

Am Tag darauf rückten die Floriansjünger aus, weil sich eine Taube in einem Vogelabwehrnetz verfangen hatte und hilflos fest hing. Da sich die Stelle in rund sieben Meter Höhe befand und kaum erreichbar war, positionierte die Feuerwehr die Drehleiter und rettete so die „verunglückte“ Taube. Aus den Fängen des Nylonnetzes befreit flog sie davon.

Am Mittwoch (5.12.) verständigten Schüler des Annette-Kolb-Gymnasium die Feuerwehr und baten darum eine Krähe aus einem Baum zu holen. Die hatte sich in rund zehn Meter Höhe zwischen Ästen so unglücklich verfangen, dass sie nicht mehr los konnte. Wieder brachte die Feuerwehr die Drehleiter in Stellung und befreite den Vogel. Dicke Schutzhandschuhe waren notwendig, um die Attacken der Krähe unverletzt zu überstehen. In der Tierarztpraxis Ebenböck wurde der schwarze Vogel untersucht; Verletzungen wurden nicht festgestellt und so konnte das Tier wieder freigelassen werden.

Text: Peter Volk / Einsatzbericht FF Traunstein

Bilder: Freiwillige Feuerwehr Traunstein

 

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