Mann (80) tot in Bachbett aufgefunden

Grassau. Die mehr als vierstündige Suche nach einem vermissten 80-jährigen Mann durch ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehren und Rettungsdiensten brachte am 27. Dezember nicht den erhofften Erfolg. Der 80-Jährige wurde leblos in einem Bachbett gefunden. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Am Dienstag, 27.12.2011, ging bei der Polizei Grassau eine Mitteilung über einen vermissten 80-Jährigen aus Grassau ein. Da ein Unglücksfall nicht ausgeschlossen werden konnte, ließ die Polizeiinspektion Grassau ein Großaufgebot von Helfern alarmieren. Neben Kräften der hiesigen Polizei, darunter mehrere Hundeführer, wurde auch ein Polizeihubschrauber angefordert. Zudem wurde die Suche von der Wasserwacht Obing, den Wasserrettungseinheiten der DLRG aus Traunstein und Truchtlaching, der Bergwacht Grassau sowie den Rettungshundestaffeln aus Traunstein, Mühldorf und Rosenheim unterstützt. Die Feuerwehr aus Grassau wurde zuerst, um 20.30 Uhr angefordert. Daraufhin wurden nach und nach auch die Wehren aus Rottau, Übersee, Marquartstein und Staudach-Egerndach zu Suche nach dem Vermissten angefordert. Trotz des Einsatzes von mehr als 200 Helfern konnte der Rentner zunächst nicht gefunden werden. Erst gegen 23 Uhr fanden Feuerwehrler den 80-jährigen in einem Bachbett liegend. Für den alten Mann kam jede Hilfe zu spät. Er konnte nur noch tot geborgen werden. Das Kriseninterventionsteam aus Traunstein betreute die Angehörigen. Nach mehr als vier Stunden konnten die Suchmannschaften ihren Einsatz abbrechen und zu den Standorten zurückkehren.

Text: Peter Volk / Pressemeldung Polizei Grassau

Weitere Informationen: www.feuerwehr-grassau.de

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