Sicherer Umgang mit dem Feuerwehrfahrzeug - Fahrsicherheitstraining im Land 3

Im Einsatz, ebenso bei Übungen werden die Maschinisten und Fahrer von Feuerwehr-Einsatzfahrzeugen mit unterschiedlichsten Situationen konfrontiert. Um im Ernstfall in Not geratenen Menschen schnell helfen zu können und sich selbst und seine Kameraden nicht zu gefährden, ist der sichere Umgang mit dem Feuerwehrfahrzeug unentbehrlich.

Deshalb bot die Kreisbrandinspektion Land 3 mit Hilfe der KUVB (Kommunale Unfallversicherung Bayern) ein Fahrsicherheitstraining für die Feuerwehren aus dem östlichen Landkreis Traunstein an.

Insgesamt zehn Feuerwehrmänner der Feuerwehren Otting, Palling, Pietling und Wonneberg nutzen die Chance und nahmen am vergangenen Samstag (02.09.2017) an dem Trainingstag teil. Die Organisation der Fortbildung übernahm die Feuerwehr Pietling.

In einem kurzen theoretischen Teil informierte der Ausbilder Stephan  Schmid unter anderem über das Straßenverkehrsrecht, sowie über Sonder- und Wegerechte.

Anschließend ging es vom Gerätehaus Pietling zum nahegelegenen Übungsort. Hier hatten die Teilnehmer die Möglichkeit in verschiedenen Fahr- und Rangierübungen den sicheren Umgang mit ihren Fahrzeugen zu üben. Der Ausbilder unterstützte bei den Übungen mit wichtigen Tipps zur sicheren Fahrweise.

Nach der Mittagspause folgte der zweite Teil der praktischen Übungen des Fahrsicherheitstrainings. Dabei wurde Priorität auf Bremsmanöver und deren Auswirkungen gelegt. Die Teilnehmer konnten die Fahrzeuge auf verschiedenen Untergründen testen.

Begonnen wurde mit einem Bremsmanöver auf einer asphaltierten Straße. Anschließend wurde eine Plane mit Schmierseife auf die Straße aufgelegt und das Manöver wiederholt. Hier zeigte sich eindrucksvoll der Unterschied von modernen Fahrzeugen mit ABS (Antiblockiersystem) und älteren Einsatzfahrzeugen ohne zusätzliche Sicherheitseinrichtung.

Alle zehn Teilnehmer waren sehr angetan von dem Trainingstag und konnten wertvolle Tipps für den Feuerwehralltag mitnehmen. Mit diesem Fahrsicherheitstraining konnte ein wichtiger Beitrag zum sicheren Umgang mit dem Feuerwehrfahrzeug geleistet werden.

Text: Sabine Heinrich
Fotos: Günter Wambach (Kreisbrandinspektor Land 3)

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