Gefahr durch brennenden Holzhaufen – Großeinsatz für Floriansjünger

Palling. Ein großer Stapel Holz, der auf einer Wiese neben der Tyrlachinger Straße gelagert war, ist am Samstagabend (5.8.17) gegen 22.30 Uhr aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Zunächst wurde nur die Feuerwehr Palling alarmiert, um das Feuer abzulösen. Da sich die Flammen schnell ausbreiteten und die Gefahr bestand, dass Funkenflug den Spänebunker einer angrenzenden Zimmerei in Brand setzen könnte, wurde Großalarm ausgelöst. Etwas mehr als 100 Einsatzkräfte von fünf umliegenden Wehren bekämpften das Feuer und konnten gegen Mitternacht „Feuer aus“ melden und Entwarnung geben.

 

Zunächst wurde nur die Feuerwehr Palling mit der Alarmmeldung „Rauchentwicklung aus Holzhaufen“ alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen stand der Holzvorrat, der zu Hackschnitzeln hätte verarbeitet werden sollen, in Vollbrand. Der zunehmende Wind eines aufziehenden Gewitters führte zu erheblichem Funkenflug und auf dem Dach des Spänebunkers der benachbarten Zimmerei lagen glimmende Holzspäne. Zur Sicherheit wurden deshalb weitere Löschmannschaften sowie Atemschutzträger an die Einsatzstelle beordert. Zusätzlich rückten die Feuerwehren aus Freutsmoos, Lindach, Traunreut und Trostberg zur Unterstützung der Pallinger Wehr an. Auch Vertreter der Kreisbrandinspektion und die, in Traunstein stationierte Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) sowie der BRK-Rettungsdienst mit Notarzt, zwei Rettungswagen und dem Einsatzleiter Rettungsdienst rückten an. Verletzt wurde jedoch niemand.

 

Die Glutnester auf dem Spänebunkerdach konnten rasch entfernt und der Brand des Holzstapels gelöscht werden. Dazu wurde auch ein Bagger eingesetzt, der das gelagerte Brennmaterial abtrug und zerstreute, so dass das Feuer schnell und vollständig gelöscht werden konnte. Im Spänebunker entstanden kein Brand und kein Sachschaden. Den Sachschaden am gelagerten Brennholz schätzt die Polizei auf rund 1.500 EUR.


Der Brandfall wird von der Polizei Laufen bearbeitet. Weil Fremdverschulden nicht ausgeschlossen werden kann und kurz vor Brandausbruch ein verdächtiges Fahrzeug am Holzhaufen gesehen wurde, bittet die Polizei mögliche Zeugen, die über verdächtige Wahrnehmungen berichten können, sich bei der PI Laufen, Telefonnummer 08682-8988-0 zu melden.  

 

Rauch aus Hackschnitzelbunker auf Bauernhof in Inzell

 

Inzell. „Rauch aus Hackschnitzelheizung eines landwirtschaftlichen Anwesens“ – so lautete die Einsatzmeldung für die Feuerwehr Inzell am Samstagnachmittag gegen 14 Uhr. Im Ortsteil Wald war in einem Nebengebäude im Spänebunker der Heizungsanlage aus noch unbekannten Gründen große Hitze entstanden und hatte – so die Annahme der Feuerwehr – dazu geführt, dass das Moos auf den Dachschindeln zu brennen begann. Die Feuerwehr Inzell war wenige Minuten nach der Alarmierung (14:07 Uhr) am vermeintlichen Brandort und konnte schnell Entwarnung geben. Bereits um 14.14 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer aus“. Auch hatten die Hofbesitzer mit einem Gartenschlauch eine Brandausbreitung verhindern können. Mit Hilfe der Floriansjünger wurden die Schindeln entfernt und der betroffene Bereich um den Kamin auf Glutreste und mögliche Brandgefahr kontrolliert. Dazu wurde auch eine Wärmebildkamera eingesetzt. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Hammer wurde noch auf der Anfahrt wieder abbestellt und konnte zum Gerätehaus zurückkehren. Verletzt wurde niemand. Auch die anrückende Besatzung eines BRK-Rettungswagens wurde nicht benötigt und konnte noch auf der Anfahrt umdrehen. Der Schadensfall wurde von der Polizei Traunstein aufgenommen.



Text: Peter Volk / Pressemitteilung PI Laufen  
Bilder: Südost-News / FDL  (siehe Links)

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