Mehrere ungewöhnliche Einsätze für die Floriansjünger im Lkr. Traunstein

Mehrere, vor allem ungewöhnliche Einsätze hatten die Feuerwehren im Landkreis Traunstein am Wochenende (20./21.10.) zu bewältigen.

 

Defekter Kühlschrank ist Ursache für „Gasaustritt“
Kienberg - Freitag, 19.10.12 - 11:52 Uhr


Ein defekter Kühlschrank in der Grundschule führte am Freitag (19.10) zum Einsatz von Feuerwehr und Polizei. Um 11.52 Uhr wird die Feuerwehr Kienberg unter dem Einsatzstichwort „Gasaustritt in Grundschule Kienberg“ von der Integrierten Leitstelle Traunstein alarmiert. Grund für den Einsatz der Floriansjünger war ein Kühlschrank im Lehrerzimmer, aus dem Kühlmittel auslief. Die Lehrer handelten rasch, sperrten die Gefahrenstelle ab und alarmierten die Feuerwehr. Den defekten Kühlschrank brachten die Feuerwehrhelfer ins Freie und belüfteten das Gebäude mit einem speziellen Belüftungsgerät. Für die Schulkinder bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr, wie die Polizeiinspektion Trostberg mitteilte. Verletzte wurde niemand. Nach rund einstündigem Einsatz waren die Floriansjünger wieder am Gerätehaus.
Text: Peter Volk / Pressemeldung Polizeiinspektion Trostberg

 

 

Rettungshubschrauber defekt – Feuerwehr leuchtete Einsatzstelle aus.

Unterwössen – Freitag, 19.10.12 – ca. 18:00 Uhr  


Eine Woche nachdem der Traunsteiner Rettungshubschrauber Christoph 14 wegen eines Defektes einen unfreiwilligen Aufenthalt am Chiemseeufer bei Übersee auf sich nehmen und „parken“ musste bis der Hubschrauber von Mechanikern vor Ort repariert war, wozu die Feuerwehr Übersee Unterstützung leistete, blieb der Drehflügler wegen eines Defekts diesmal in Unterwössen am Boden stehen. Gegen 18 Uhr wurde die Feuerwehr Unterwössen zum Wendelweg alarmiert, um die Einsatzstelle auszuleuchten, damit ebenfalls herbeigerufene Mechaniker die Reparatur durchführen konnten. Nach rund einer Stunde war der Einsatz der Floriansjünger zur „Technischen Hilfeleistung der besonderen Art“ erledigt und die Feuerwehrler konnten wieder abrücken.

 

Kinderwagen in Flammen
Engelsberg – Samstag, 20.10.12 – 3.40 Uhr

„Feuer im Treppenhaus – brennender Kinderwagen“ mit einer ähnlich lautenden Alarmmeldung wurde die Feuerwehr Engelsberg in der Nacht zum Samstag gegen 3.40 Uhr zu einem Einsatz am Raiffeisenplatz gerufen.
Im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses hatten Unbekannte einen Kinderwagen in Brand gesteckt, was zu einer starken Rauchentwicklung führte. Ein Bewohner des Hauses bemerkte das Feuer und löschte den Brand durch engagiertes und beherztes Eingreifen mit einem Feuerlöscher. Trotzdem brannte der Buggy aus und wurde total beschädigt. Eine 20-jährige Frau zog sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu und wurde mit einem BRK-Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Engelsberg belüftete das Treppenhaus und blies den Brandrauch mit einem Belüftungsgerät ins Freie. Der Sachschaden beträgt nach Polizeiangaben rund 200 Euro. Wer den Buggy in Brand setzte, konnte nicht festgestellt werden, da auch die Haustüre nicht versperrt war. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Trostberg unter 08621/ 98420 entgegen.
Text: Peter Volk / Pressemeldung Polizeiinspektion Trostberg

 

 

Friteuse in Brand geraten
Traunstein – Samstag 20.10.12 – 7:05 Uhr

 

Am Samstagmorgen gegen 7 Uhr rückte die Feuerwehr Traunstein aus. In einem Lokal in der Maximilianstraße war eine Friteuse in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Verletzt wurde niemand.

Aus noch ungeklärter Ursache war die Friteuse in einem Restaurant in der Traunsteiner Maximilianstraße in Brand geraten. Zwei Mitarbeiterinnen des Restaurants trafen gerade  Vorbereitungen für den Tag, als die Friteuse plötzlich Feuer fing. Die Feuerwehr, die wenig später am Einsatzort eintraf, konnte das Küchengerät rasch ablöschen und weiteren Gebäudeschaden verhindern. Verletzt wurde niemand. Die Polizei Traunstein hat die Ermittlungen aufgenommen.

Text: Peter Volk / Pressemeldung Polizeiinspektion Traunstein

 

 

29-jährigen durch Feuerwehr mit Kran gerettet
Traunreut – Samstag, 20.10.12 – 12:00 Uhr

 

Beim Sturz auf einer Baustelle in Traunreut brach sich ein 29-jähriger Mann ein Bein und musste von der Feuerwehr mit Hilfe eines Krans gerettet werden. Der Arbeiter brach durch die Deckenschalung eines Neubaus und stürzte rund drei Meter in die Tiefe.

Zu dem Betriebsunfall kam es am Samstag gegen 12 Uhr. Ein 29-jähriger Arbeiter war auf einer Baustelle in der Dr.-Johannes- Heidenhain-Straße durch eine Deckenschalung gebrochen und drei Meter auf den Betonboden gestürzt. Aufgrund der Unzugänglichkeit der Absturzstelle wurde die Feuerwehr Traunreut zur technischen Hilfeleistung gerufen, um den türkischen Arbeiter zu retten. Rund 30 Helfer der Feuerwehr Traunreut rückten mit mehreren Fahrzeugen an. Nach medizinischer Erstversorgung durch Notarzt und BRK-Rettungsassistenten wurde der Mann mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen aus der Baustelle gerettet. Rettungsdienst und Feuerwehr lagerten den Mann in einer sogenannten Schleifkorbtrage, in der der Schwerverletzte daraufhin mittels Kran aus der Baustelle gerettet und anschließend mit dem Rettungswagen ins Klinikum Traunstein gebracht wurde. Die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur -ursache hat die Polizeistation Traunreut aufgenommen. 

Text: Peter Volk / Pressemeldung Polizeistation Traunreut
Bilder: Feuerwehr Traunreut

 

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