In See eingebrochen – Handy war Lebensretter

Schnaitsee – Glimpflich verlief ein Eisunfall am Samstag, 18. Dezember am Weitsee. Eine 57-jährige Spaziergängerin war bei einem Spaziergang eingebrochen und stand hüfthoch im eiskalten Wasser. Ihr Fuß verklemmte sich im Morast, so dass sie sich selbständig nicht mehr befreien konnte. Mit ihrem glücklicherweise mitgeführten Mobiltelefon konnte sie selbst über Notruf Hilfe herbeiholen.

Gegen 15 Uhr ging die 57-jährige Frau aus Unterreit mit ihrem Hund um den Weitsee spazieren. Am südöstlichen Ufer wollte sie sich orientieren und betrat die brüchige Eisfläche. Nahe am Ufer brach sie ein und stand bis zu den Hüften im eiskalten Wasser.
Aufgrund ihres Notrufes rückte ein Großaufgebot an Rettungskräften an. Nach wenigen Minuten traf die Feuerwehr Schnaitsee als Erste am Weitsee ein. Durch Zurufen war der Standort der Betroffenen rasch lokalisiert und die 57-jährige konnte aus dem Wasser gerettet werden. Mit starken Unterkühlungen wurde sie vom Rettungshubschrauber Christoph 14 ins Klinikum Traunstein geflogen. Der Hund der Frau wurde in die Obhut eines ortsansässigen Tierarztes übergegeben.

Das mitgeführte Handy dürfte der Frau das Leben gerettet haben, da die Unglücksstelle abseits der Wege und sehr schwer einsehbar war. Am Einsatz waren die Feuerwehr Schnaitsee, die „Helfer vor Ort“ Schnaitsee, die Wasserwacht Obing, ein Rettungswagen, der Rettungshubschrauber Christoph 14 und der Polizeihubschrauber Edelweiß 6 beteiligt.

Text: Peter Volk
Quelle: Pressebericht Polizei

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